Schnarchen Teil 2

Als Schnarchen wird das Geräusch bezeichnet, das während des Schlafes in den Atemwegen (Gaumen und Rachen) eines Menschen erzeugt wird. Das Geräusch des Schnarchens, das von einem Großteil der Mitmenschen als äußerst störend und unangenehm empfunden wird, entsteht durch das Flattern des Gaumens sowie der Uvula (umgangssprachlich ach "Zäpfchen" genannt) und des Rachens bei während der Atmung.

Bei der Person, die vom Schnarchen betroffen ist, liegt im Normalfall eine Blockade der Atemwege vor, entweder kann es sich um Nasenatmungsbehinderungen oder auch um die Tatsache handeln, dass das Gaumensegel im Sog der ein- bzw. ausgeatmeten Luft flattert. Dabei ist besonders festzustellen, dass auch die Schlafhaltung des Betroffenen Einfluss auf den Vorgang des Schnarchens hat, so ist in Studien festgestellt worden, dass vor allem die Rückenlage des Schläfers das Schnarchen begünstigt, da der Unterkiefer in dieser Position nicht gestützt ist und dieser durch den leicht geöffneten Mund atmet.

Schnarchen bei Übergewicht

Zudem begünstigen Übergewicht, übermäßiger Alkoholkonsum und die Einnahme verschiedener Medikamente den Vorgang des Schnarchens, falls durch diese das Gaumensegel erschlafft. Die Folgen, die durch Schnarchen entstehen, sind vor allem Schlafmangel durch unerholsamen Schlaf, da die Tiefschlafphasen (auch als "REM"-Phasen bezeichnet) beim Schnarchen gestört werden, was in der Folge zu Müdigkeit und Nervosität am nächsten Morgen und den gesamten nächsten Tag führen kann.

Atemstillstände bei Schnarchen

Zudem ist es möglich, dass schwerwiegendes Schnarchen aufgrund von kurzen Atemstillständen und damit verbundenen Stresssituationen zu Beeinträchtigungen des Herzens und des Kreislaufsystems, was sowohl das Infarkt- als auch das Schlaganfallrisiko um ein Vielfaches erhöht. Um das Schnarchen zu vermeiden, empfiehlt es sich bei Betroffenen, auf der einen Seite die Alkohol- und Medikamentenaufnahme möglichst gering zu halten und auf der anderen Seite auch sein Körpergewicht sowie die Allerigeanfälligkeit im Auge zu behalten, da auch Allergien, z.B. gegen Hausstaubmilben, das Schnarchen fördern können. Zudem sollte man nach Möglichkeit in Seitenlage schlafen.