Schnarchen Teil 3

Häufig werden Menschen nachts durch ein unangenehmes Geräusch - das Schnarchen - aus dem Schlaf gerissen. Das ratternde Geräusch während des Ein- und Ausatmens wird durch den "flatternden" Gaumen erzeugt.

Rund 40 Prozent aller Frauen leiden darunter, wobei die Zahl bei Männern mit ca. 60 Prozent deutlich höher liegt. Nur 10 Prozent der Kinder sind davon betroffen. Das Schnarchen kann in zwei unterschiedlichen Formen auftreten, dem kompensierten und dem obstruktiven Schnarchen. Wobei Ersteres unbedenklich sein sollte, kann obstruktives Schnarchen gefährlich sein. Sauerstoffmangel und dadurch verursachte Schlafstörungen können eintreten. Außerdem kann es unter Umständen zu weitaus gefährlicheren Atemstillständen kommen, die bis zu 10 Sekunden andauern.

Folgen von Schnarchen für den Körper

Die Folge für den Körper, ist erhöhter Blutdruck und negative Auswirkungen auf Herz und Kreislauf. Eine Weitere Ursache des Schnarchens kann eine Verengung der Blutgefäße sein. Die Wahrscheinlichkeit einen Schlaganfall zu erleiden steigt. Schnarchen kann sich negativ auf den Alltag auswirken, da Betroffene meist unter Konzentrationsstörungen und Müdigkeit leiden. Studien ergaben, dass Scharchende 7 Mal häufiger Verkehrsunfälle verursachen, als Menschen mit einem gesundem Schlafrythmus. Doch wie kann schnarchen verhindert werden? Ein wichtiger Aspekt hierbei ist das Körpergewicht. Menschen mit Übergewicht schnarchen deutlich häufiger, als Menschen mit einem normalen Gewicht, da Fettablagerungen auch im Rachen aufzufinden sind und die Atmung gestört werden kann. Das Gewicht muss reduziert werden. Auf Medikamente und Alkohol sollte möglichst verzichtet werden. Einige Änderungen sollten auch bei der Schlafposition vorgenommen werden. Den Kopf möglichst hoch lagern, da die Nasenschleimhäute eventuell anschwillen und somit die Atemwege verengen.

Schnarchen Ursachen

Die Körperlage kann Ursache von schnarchen sein. Generell wird häufiger in Rückenlage geschnarcht, daher kann beispielsweise durch einen im Nachthemd eingenähten Ball, diese Lage vermieden werden. Operative Eingriffe sollten erst nach Misslingen der zuvor genannten Tips in Erwägung gezogen werden, da sie nicht umkehrbar sind. Bei starkem Scharchen sollte in jedem Fall ein Arzt zur Beratung aufgesucht werden. Hilfsmittel wie Nasenpflaster, Kiefer-Protrusionsschiene etc. können empfohlen werden und ggf. das Problem lösen.